Magnesiummangel Symptome

Magnesiummangel Symptome können auftreten, wenn die im Blutkreislauf befindliche Magnesiumkonzentration abnimmt.

Der Fachausdruck für Magnesiummangel lautet Hypomagnesiämie. Die Ursachen für einen Magnesiummangel sind vielfältig. In den meisten Fällen entsteht der Mangel durch unzureichende Magnesium-Aufnahme durch die Nahrung, durch eine verringerte Darm-Absorption oder durch eine vermehrte Ausscheidung über Haut und Nieren.

Da Magnesium für den Menschen lebensnotwendig ist, hat ein Mangel an diesem Mineral oft negative Auswirkungen auf die Gesundheit und das Allgemeinbefinden des Betreffenden.

Ursachen für Magnesiummangel Symptome

Geringe Zufuhr von Nahrung, einseitige Kost wie zum Beispiel bei Diät, sowie erhöhter Magnesium-Bedarf aufgrund von Stress, Schwangerschaft oder Sport können einen Magnesiummangel bewirken. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass genetische Ursachen die Magnesiumresorption im Bereich des Darms oder die Rückresorption in die Nieren negativ beeinflussen.

Sekundäre Ursachen, welche die Magnesiumbilanz im menschlichen Körper verschlechtern können, sind unter anderem chronische Erkrankungen des Darms und der Nieren, Diabetes und Alkoholismus. Auch diverse Medikamente wirken sich in negativer Weise auf den Magnesiumspiegel aus, wie zum Beispiel Antibiotika, Diuretika, Chemotherapeutika.

Da Magnesium zahlreiche Körperfunktionen unterstützt, treten bei einem Mangel meist mehrere Magnesiummangel Symptome gleichzeitig auf. Man spricht von einem Magnesiummangel-Syndrom, das auch als Hypomagnesiämie-Syndrom bezeichnet wird.

Die häufigsten Magnesiummangel Symptome sind:

* Müdigkeit
* Krämpfe der Muskeln wie zum Beispiel Krämpfe in den Waden, der Kaumuskulatur
* Reizbarkeit
* Müdigkeit, schnelle Erschöpfbarkeit, Antriebslosigkeit
* Kälte in den Füßen
* vermehrtes Bedürfnis nach Schlaf
* Unruhe und Verwirrtheit
* Kopfschmerzen
* Grübeleien
* Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen
* Gefühl der Taubheit in Füßen und Händen
* Herzjagen, Herzklopfen
* Schmerzen im Kreuz und Rücken
* Gefühl der Schwäche
* Störungen der Durchblutung

Ernährungsstudien belegen, dass bei circa 20 bis 40 Prozent der Bevölkerung ein latenter Magnesiummangel vorherrscht. Die VERA-Studie, eine deutsche Ernährungsstudie, zeigte auf, dass bei circa 40 Prozent der Bevölkerung die DGE-Empfehlungswerte in Bezug auf Magnesium-Einnahme nicht erreicht werden.

Ein Grund dafür könnte neben unausgewogener Ernährung auch darin bestehen,dass ein Auslaugen der Böden bewirkt, dass sich der Magnesium-Gehalt in Pflanzen verringert.  Falls dem menschlichen Körper alle Regulationsmechanismen ausreichend zur Verfügung stehen, ist es möglich, dass vom Darm Magnesium auf effektive Weise absorbiert und von der Niere effizient resobiert wird.

So wird das Magnesium im Körper balanciert und es entstehen keine Magnesiummangel Symptome. Einen genetisch bedingten Magnesiummangel und andere verschiedene Magnesiummangel Symptome kann man bei 0,1 bis 1 Prozent der Bevölkerung antreffen.

Was tun, wenn sie Magnesiummangel Symptome bei sich feststellen?

Treten vermehrt oben beschriebene Magnesiummangel Symptome auf, sollte man sofort mit einer Behandlung beginnen. Da Magnesium in Nahrungsmitteln oft nicht ausreichend vorhanden ist, ist es empfehlenswert, die Magnesiumzufuhr mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln und Arzeimitteln, die Magnesium enthalten, zu steigern.

Es ist ratsam, einen Arzt oder Heilpraktiker zu konsultieren, der eine Behandlungsmethode vorschlägt, die dem Körperbau des Patienten oder der Patientin entspricht. Die empfohlenen Magnesium-Präparate sollten über einen bestimmten Zeitraum ausgeführt werden, bzw. bis die Magnesiummangel Symptome verschwinden.

Zusätzlich ist es wichtig, dass man den persönlichen Diätplan umstellt und auf eine ausgewogene Ernährung achtet. Bei der Auswahl der Nahrungsmittel sollte man natürliche Produkte aus biologischem Anbau bevorzugen.

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